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GPS-Mouse :: GPS-TrackingGPS-TrackingWenn man mit dem GPS-Empfänger einen Track oder Wegpunkt aufzeichnet, stellt sich danach die Aufgabe, diese Daten zur weiteren Verarbeitung vom GPS-Empfänger auf den Computer und in das gewünschte Programm zu bekommen.
Nach verschiedenen proprietären Lösungen hat sich hier glücklicherweise das GPX-Format als Standard durchgesetzt, das mittlerweile auch von der OGC als solcher verabschiedet wurde. Im Gegensatz zu anderen Formaten wie z. B. ESRI-Shapefiles kann man GPX-Dateien einfach auswerten und sie sind sogar vom Menschen lesbar. Das GPS Exchange Format (kurz eben: GPX) wurde ursprünglich von der Firma TopoGrafix erfunden und ist ein einfaches XML-Geodaten-Format. Das XML-Schema definiert nur wenige Datentypen und damit Tags. Das GPX-Format kann allgemein und kostenlos verwendet werden und kann so den Datenaustausch zwischen Programmen und Diensten erleichtern. Dabei setzt es auf die Stärken von XML als offener Standard. Obwohl es in kurzer Zeit zu erlernbar ist, lassen sich auch komplexe geometrische Objekte damit beschreiben. Bei Bedarf kann GPX von Entwicklern für das GPS-Tracking um eigene Attribute erweitert werden, die für eigene Anwendungen erforderlich sein könnten.
Geodätische Grundlage für das GPX-Format ist nur das WGS84-Referenzellipsoid. Obwohl GPS-Empfänger alle möglichen geodätischen Datumsangaben verarbeiten und anzeigen, werden für die GPX-Dateien alle Koordinaten in WGS84 transformiert und dann als Dezimalgrad mit Nachkommastellen gespeichert. Durch die typische Genauigkeit der GPS-Empfänger im Meterbereich sollten dabei zwar maximal fünf Nachkommastellen signifikant sein, trotzdem werden oft mehr gespeichert. Ohne Erweiterungen kennt GPX nur Wegpunkte, Routen und GPS-Tracks. Routen sind eine Menge von Wegpunkten. GPS-Tracks bestehen aus Tracksegmenten, die wiederum aus einzelnen Wegpunkten bestehen. Für das GPS-Tracking sind es dabei meist unterwegs laufend aufgezeichnete Tracks, deren Punkte ausgewertet werden, allerdings greifen die Programme zum Geotagging auf alle Punkte mit einem Zeitstempel zurück. Da für das Funktionsprinzip von GPS ohnehin genau gehende Uhren erforderlich sind, kann man im GPS-Empfänger auch auf einfachem Weg eine genaues Datum und Uhrzeit für die Messung erhalten. Leider werden GPS-Empfängern teilweise immer noch Programme beigelegt, die nicht dazu in der Lage sind, die gesammelten Daten direkt als GPX zu exportieren und nur KML (für Google Earth) oder CSV (mit Semikola separierte Datenliste) anbieten. Es kann sogar vorkommen, dass nur die sogenannten NMEA-Datensätze (ein Standard für die Kommunikation zwischen Navigationsgeräten auf Schiffen) bereitgestellt werden. In diesen Fällen muss hier erst mit einer geeigneten Software in das GPX-Format konvertiert werden um mit den unterschiedlichen Programmen zum GPS-Tracking arbeiten zu können. |
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