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Geocaching MoorhuhnjagdMoorhuhnjagdDer Name Moorhuhnjagd geht auf ein altes Ballerspiel für den PC zurück, bei dem man mit einer Flinte ganz stumpf alles an Moorhühnern abballern musste, was über den Bildschirm flatterte. Alle Treffer die man in der begrenzten Zeit erzielen konnte gaben Punkte abhängig von der Größe des erlegten Flatterviechs.
Für Freunde der satellitengestützen Navigation gibt es eine Variante, die sich für Geocaching-Events eignet:
Ein Spielleiter geht mit seinem Team einen Track mit dem GPS-Empfänger durch einen Wald ab und zeichnet diesen GPS-Track dabei auf. So kann er auf eine Karte gedruckt und an die Teilnehmer verteilt oder von den Teilnehmern auf ihren GPS-Empfänger geladen werden. Entlang diesem Track werden die Moorhühner freigelassen: Sie bestehen aus Reißzwecken, auf die ein Stück Reflektorfolie aufgeklebt wurde. Farblich zur Moorhuhn-Idee passend können sie braun oder rot sein, aber die Farbe spielt eigentlich keine Rolle. Die braune Reflex-Folie ist schwieriger zu bekommen, hat aber den Vorteil, dass sie nur bei Nacht mit der Lampe gut zu finden ist, tagsüber am Baum ist fast unsichtbar. Der Spielleiter verteilt die Moorhühner so in der Umgebung, dass sie vom Weg aus zu sehen sind. Damit ist auch schon klar, was Aufgabe der Teilnehmer zum Event ist: Sie gehen den Track ab und leuchten mit einer starken Taschenlampe um die Moorhühner einzusammeln. Ein adäquates Zielwasser kann vorher noch verteilt werden. Damit die Teilnehmer nicht alle in diesselbe Richtung starten, sollte es vom Treffpunkt mehrere Wege geben, in die man starten kann, idealerweise liegt der Treffpunkt in der Kreuzung eines zur "8" gewundenen GPS-Tracks. Alternativ können auch die Eckpunkte eine Drei- oder Vierecks als Spielfeld koordinativ festgelegt werden, in dem die Moorhühner von den Bäumen geholt werden. Es können auch verschiedene Reflektor-Farben verwendet werden, z.B. weiß (sehr gut erkennbar) mit einem Punkt in der Zählung und rot oder braun (schwieriger zu sehen) mit doppelter Punkt-Wertung. Gewinner ist derjenige, der mit seinem Moorhühnern die meisten Punkte auf dem Track einsammelt. |
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